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Zargenarten im Überblick

Die Zarge ist der Rahmen, der deine Tür in der Wandöffnung hält. Welche Zargenart du brauchst, hängt vor allem von zwei Dingen ab: von deiner Wand und davon, ob du neu baust oder eine alte Zarge ersetzt.

Die Grundformen

Umfassungszarge: Die häufigste Bauart. Sie umschließt die Wand von beiden Seiten und gleicht kleine Unebenheiten aus. Für die meisten Zimmertüren im Wohnbereich die richtige Wahl.

Blockzarge: Sitzt in der Wandöffnung statt sie zu umfassen. Die Wandkante bleibt sichtbar, die Optik ist klarer und moderner. Verlangt eine sauber gearbeitete Öffnung.

Blendrahmen: Die platzsparende Lösung. Weil der Rahmen schmaler baut, verlierst du weniger Durchgangsbreite – in Altbauten und bei engen Fluren oft entscheidend.

Renovierungszarge: Wird über eine vorhandene Stahl- oder Holzzarge gesetzt. Du musst die alte Zarge nicht aus der Wand stemmen, das spart Dreck, Zeit und Putzarbeiten.

Stahlzarge: Robust und meist in Kellern, Garagen oder Zweckbauten verbaut. Wird in den Rohbau eingemauert und lässt sich nachträglich kaum verändern – hier führt der Weg in der Renovierung fast immer über eine Renovierungszarge.

Unsere Zargenformen

Wir fertigen einen großen Teil unserer Zargen selbst in unserer Manufaktur in Brandenburg. Dadurch bekommst du Formen, die es im Standardhandel so nicht gibt:

RK60 geradeSchlichte, zeitlose Standardzarge mit Rundkante.
RK60 bombiertLeicht nach außen gewölbt – wirkt weicher und hochwertiger als die gerade Variante.
RK60 profiliertMit Profilierung in der Bekleidung. Passt zu Landhaus- und Stiltüren.
Reno-ZargeZum Überbauen vorhandener Stahlzargen, ohne sie auszubauen.
BlendrahmenMinimaler Verlust an Durchgangsbreite.
Blendrahmen mit KedernleisteGleicht schwieriges oder unebenes Mauerwerk aus.

Welche Zarge passt zu deiner Situation?

Baust du neu oder ist die Öffnung frei, ist die Umfassungszarge in gerader oder bombierter Ausführung der Standardweg. Sitzt noch eine alte Stahlzarge in der Wand und du willst sie nicht herausreißen, nimmst du eine Renovierungszarge. Ist die Öffnung knapp bemessen und jeder Zentimeter Durchgang zählt, wird es ein Blendrahmen. Und wenn das Mauerwerk uneben ist, hilft die Kedernleiste.

Das heißt für deine Bestellung

Bevor du eine Zarge auswählst, brauchst du drei Maße: lichte Breite, lichte Höhe und die Wandstärke inklusive Putz. Miss an mehreren Stellen und nimm jeweils das kleinste Ergebnis. Passt keine Standardstärke, fertigen wir dir die Zarge im Sondermaß.

Unsicher bei der Einbausituation? Ruf uns an, bevor du bestellst – gerade bei Altbau und Renovierung schauen wir gern gemeinsam drauf.